Schlaf

Bio-Störzonen (Biostörzonen)

Bio-Störzonen (Biostörzonen) bzw. Störungen des natürlichen Erdmagnetfeldes können aus unterirdischen Wasserläufen und Gesteinsbrüchen resultieren. Die Einflüsse der Bio-Störzonen (Biostörzonen) können bei sensiblen Menschen zu Schlafstörungen führen.

Wohngifte

Umweltmediziner und Baubiologen sprechen zunehmend vom gesundheitlichen Einfluss der sogenannten Wohngifte, die von Baumaterialien und Einrichtungsmaterialen ausgehen. Diese luftlöslichen Wohngifte können selbst bei geringen Konzentrationen über die Atemluft Gesundheit und auch speziell den Schlaf stören. Aber auch eine Reizung der Atemwege oder der Haut ist möglich. Ins Gerede gekommen ist dabei u.a. Formaldehyd, aber es gibt auch andere luftlösliche Wohngifte in unserem Schlafumfeld.

Mond bzw. Vollmond

Schon unsere Vorfahren erkannten durch jahrtausendelange Beobachtungen, dass der Mond bzw. Vollmond mit den Folgeerscheinungen wie Ebbe und Flut, Gesundheit und Krankheit, dem Verhalten von Menschen, Tieren und Pflanzen zu tun hat und auch den Schlaf beeinflussen könnte.

Licht bzw. Lichtreize

Die biologische Uhr des Menschen ist viel empfindlicher, als bisher angenommen wurde. Licht bzw. Lichtreize beeinflussen über unsere Augen die täglichen Körperrhythmen. Dabei spielt das Hormon Melatonin – welches von der Zirbeldrüse durch einen Dunkelreiz ausgeschüttet wird – eine entscheidende Rolle.

Wetter und Klima

Ein Faktor, der uns am Schlafen hindern kann, ist das Wetter und Klima. Es gibt immer mehr Menschen, welche sehr empfindlich auf das Wetter und Klima reagieren. Vor allem ältere Menschen sind sehr wetterfühlig.

Melatonin

Das von der Zirbeldrüse produzierte Schlafhormon Melatonin, welches oftmals auch als Schutzhormon und Reparaturhormon bzw.

Innere Schlafstörer

"Innere-Schlafstörer" hängen sehr eng mit unserer Einstellung zum Leben allgemein, zu unserer Gesundheit, zur Natur und deren Gesetzmäßigkeiten, zu den Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft und natürlich auch zum gesunden Schlaf und dessen Wichtigkeit für unser allgemeines Wohlbefinden zusammen.

Äußere Schlafstörer

Äußere Schlafstörer sind mehr und mehr zum Thema geworden, als der Mensch seine Hauptlebenszeit von der freien Natur in Haus, Wohnung, Bürogebäude und Fabriksgebäude verlagert hat. Arbeiteten um die Jahrhundertwende noch 80 Prozent der Menschen im Freien, so verbringt der Zivilisationsmensch 90 Prozent seines Lebens im umbauten Raum – sprich in Gebäuden. Dies hat aus rein biologisch-physiologischer Sicht entsprechende Auswirkungen auf die Lebensweise, den Schlaf und unsere körperlich-seelische Gesundheit, welche durch äußere Schlafstörer mehr und mehr in Mitleidenschaft gezogen wird.

Sonstige Störungen und Auffälligkeiten während dem Schlaf (Parasomnien)

Sonstige Störungen und Auffälligkeiten während dem Schlaf (Parasomnien) sind beispielsweise Schlafwandeln, Sprechen im Schlaf, Zähneknirschen und anderes. Sonstige Störungen und Auffälligkeiten während dem Schlaf (Parasomnien) sind Störungen, die aus dem Schlaf heraus, d. h. beim Erwachen oder teilweise Erwachen, auftreten.

Schlafstörungen bei nächtlichem Esszwang

Manche Frauen wachen nachts auf und können erst wieder einschlafen, nachdem sie etwas gegessen haben. Sie leiden eventuell unter Schlafstörungen bei nächtlichem Esszwang. Wenn andere medizinische Ursachen, wie z. B. ein Geschwür, ausgeschlossen sind, liegen mitunter Schlafstörungen bei nächtlichem Esszwang vor. Diese lassen sich grundsätzlich auf ein falsches Essverhalten am Tage  und hormonelle Veränderungen zurückführen.

Schlafstörungen bei Depressionen

Schlafstörungen bei Depressionen sind eines der häufigsten Symptome von Depressionen. Frauen mit Depressionen neigen zwar zum schnellen Einschlafen, wachen aber nachts häufig auf und können anschließend nicht mehr schlafen. Die Schlafstörungen bei Depressionen lassen sich als Ursache für Depressionen deuten, umgekehrt können aber auch Depressionen die Schlaflosigkeit hervorrufen, die sich nur beseitigen lässt, wenn die hierfür ursächlichen Depressionen psychotherapeutisch behandelt werden.

Schlafstörungen nach den Wechseljahren (Menopause)

In den Jahren nach der Menopause wird der Schlaf zunehmend leichter und fragmentierter. Es wird immer schwieriger, nachts mehrere Stunden ohne Unterbrechung zu schlafen und tagsüber mehrere Stunden wach zu bleiben. Diese Schlafstörungen nach den Wechseljahren (Menopause) führen bei manchen Frauen zu erhöhter Tagesmüdigkeit. Physische Faktoren wie Arthritis, chronische Lungenerkrankungen, Sodbrennen, Schmerzen, erhöhter Harndrang und die Einnahme von Medikamenten können die Schlafstörungen nach den Wechseljahren (Menopause) verstärken.

Schlafstörungen in den Wechseljahren (Menopause)

Manche Veränderungen des Schlafes sind nicht geschlechtsspezifisch, sondern altersbedingt. So verkürzen sich beispielsweise im Laufe des Alters die Phasen des Tiefschlafes. Gleichzeitig nimmt die Schlaftiefe ab und die Tendenz zum nächtlichen Erwachen zu.

Schlafstörungen bei schwangeren Frauen und Müttern

Zu Beginn der Schwangerschaft nimmt das Schlafbedürfnis bei den meisten Frauen zu. Sie fühlen sich tagsüber müde und schlafen nachts länger als gewöhnlich. Das erhöhte Schlafbedürfnis steht vermutlich mit dem Hormon Progesteron in Zusammenhang, das während der Schwangerschaft vermehrt gebildet wird. In späteren Phasen der Schwangerschaft – vor allem in den letzten drei Monaten – können vermehrt Schlafstörungen bei schwangeren Frauen auftreten. Wie Studien belegen, nimmt der Tiefschlaf ab und die Tendenz zum nächtlichen Erwachen gleichzeitig zu. Einigen Frauen bereitet es auch Schwierigkeiten, in bestimmten Positionen zu schlafen. Insgesamt nimmt die Erholsamkeit des Schlafes im Verhältnis zu der tatsächlichen Schlafzeit im zweiten Drittel der Schwangerschaft ab, verschlechtert sich im letzten Drittel nochmals deutlich und kann zu Schlafstörungen bei schwangeren Frauen führen.

Schlafstörungen bei Menstruation

Die verschiedenen Phasen des monatlichen Zyklus können Schlafstörungen bei Menstruation hervorrufen. In der prämenstruellen Phase haben manche Frauen einen insgesamt unruhigeren Schlaf. Sie wachen nachts öfter auf und träumen häufiger und intensiver. Andere Frauen klagen dagegen über unmäßige Tagesmüdigkeit sowie Erschöpfungszustände und haben ein generell erhöhtes Schlafbedürfnis.

Schlafstörungen und Schlafprobleme bei Frauen

In der Forschung wurden die spezifischen Schlafstörungen und Schlafprobleme bei Frauen über lange Zeit vernachlässigt; viele Ärzte nahmen die Beschwerden von Frauen über schlechten Schlaf nicht ernst. Erst neueste Studien zeigen ein wachsendes Interesse am Schlaf der Frauen und an der Thematik Schlafstörungen und Schlafprobleme bei Frauen. Diese Untersuchungen haben ergeben, dass Schlafstörungen und Schlafprobleme bei Frauen doppelt so oft auftreten wie bei Männern.

Schlafstörungen mit Tagesschläfrigkeit (Hypersomnien)

Typisch für Schlafstörungen mit Tagesschläfrigkeit (Hypersomnien) sind die Schwierigkeit, tagsüber wach zu bleiben, ungewolltes Einschlafen oder Einnicken am Tage, das Gefühl, trotz ausreichender Schlafdauer permanent schläfrig zu sein. Häufig, aber nicht immer, verbunden mit Schnarchen in der Nacht.

Schlafapnoe

Im mittleren Lebensalter, besonders bei Männern, kommt es mitunter zu nächtlichen Atmungsstörungen, die nicht dem üblichen Schnarchen entsprechen. Es kann sich hierbei um die sogenannte Schlafapnoe handeln. Beim Einschlafen und im REM-Schlaf können bei jedem Menschen Unterbrechungen der Atmung im Schlaf vorkommen. Das Auftreten wiederholter Unterbrechungen kann dann Bedeutung gewinnen, wenn es gehäuft und sehr intensiv in Erscheinung tritt. Man spricht dann von einer als krankhaft zu wertenden Schlafapnoe (anfallartige Atempausen), wenn die Atempausen mindestens zehn Sekunden andauern und durchschnittlich zehnmal pro Stunde vorkommen.

Schnarchen

Schnarchen ist zu einer wahren Volkskrankheit geworden. Immerhin 60 Prozent der Männer über Vierzig leiden an Schnarchen. Mit diesem Problem hat man sich sehr oft befaßt, einige Forscher sogar ein ganzes Leben lang. Unzählige Gegenmittel, vom Nasenpflaster über die Nasenklemme bis zum speziellen Schlafanzug, werden deshalb auf dem Gesundheitsmarkt angeboten – wirklich wirksame  Mittel gegen Schnarchen gibt es so gut wie keine. Eine auch medizinisch erprobte Lösung war bisher die Ventilationstherapie. Dabei wird in einer speziellen Atemmaske komprimierte Raumluft in die Nase  gepresst. Dadurch wird die Sauerstoffzufuhr zwar optimiert, dauerhafte Befreiung vom Schnarchen ist aber nicht zu erwarten. Auch werden seit längerem chirurgische Eingriffe angeboten, durch welche man versucht, das schlaffe Gewebe im Kieferbereich und Rachenbereich zu straffen. Die Erfolge sind eher als mäßig einzustufen.

Schlafbezogene Atmungsstörungen

Schlafbezogene-Atmungsstörungen stellen eine Erkrankung dar, bei welcher es während dem Schlaf zu Atempausen kommt bzw. eine verschlechterte Atmungssituation vorliegt. Schlafbezogene-Atmungsstörungen unterteilen sich in:

Einschlafstörungen (Insomnien)

Die Einschlafstörungen (Insomnien) beschreiben grundsätzlich die Schwierigkeit zur "normalen" Schlafenszeit bzw. zur vorgenommenen Schlafenszeit einzuschlafen. Wie auch bei den Durchschlafstörungen (Insomnien) können bei den Einschlafstörungen (Insomnien) grob folgende Ursachen unterschieden werden: Körperliche oder psychische Erkrankungen, Umwelteinflüsse (Lärm, Elektrosmog, Lichtreize etc.), Medikamente, Drogen, Stress und psychische Belastungen, Verhaltensgewohnheiten, genetische Einflüsse. In den allermeisten Fällen liegen – gerade bei chronischen Einschlafstörungen (Insomnien) – mehrere Ursachen vor.

Durchschlafstörungen (Insomnien)

Typisch für Durchschlafstörungen (Insomnien) sind Klagen über häufiges Erwachen in der Nacht, Wiedereinschlafschwierigkeiten, zu frühes Erwachen am Morgen, das Gefühl, "nicht richtig tief zu schlafen", Klagen über unerholsamen und mangelnden Schlaf. Bei den Durchschlafstörungen (Insomnien) können grob folgende Ursachen unterschieden werden: Körperliche oder psychische Erkrankungen, Umwelteinflüsse (Lärm, Elektrosmog, Lichtreize etc.), Medikamente, Drogen, Stress und psychische Belastungen, Verhaltensgewohnheiten, genetische Einflüsse. In den allermeisten Fällen liegen jedoch – gerade bei chronischen Durchschlafstörungen (Insomnien) – mehrere Ursachen vor.

Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen

Typisch für Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen ist das Problem, zur "normalen" Zeit schlafen zu können. Statt dessen gehen die Betroffenen wesentlich früher oder später zu Bett, haben dann aber in der Regel keine Schlafprobleme. In anderen Fällen von Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen ist überhaupt kein vorhersagbarer Schlaf-Wach-Rhythmus auszumachen. Häufig als vorübergehendes Problem nach Fernreisen (Jetlag). Bei diesen Schlafstörungen handelt es sich in erster Linie um Schlafprobleme, denen biologische Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen selbst oder eine Diskrepanz zwischen innerer Uhr und äußerer Zeit der Umwelt zugrunde liegt.

Magnetfeld-Mangel-Syndrom (MFD - Magnetic-Field-Deficiency)

Das Magnetfeld-Mangel-Syndrom (MFDS - Magnetic Field Defiency Syndrom) kann nach zahlreichen wissenschaftlichen Studien einen großen Einfluss auf den Schlaf und die Störungen des Schlafes haben. Einer der wissenschaftlichen Pioniere rund um das Magnetfeld-Mangel-Syndrom ist Prof. Dr. Kyoichi Nagakawa von der Isuzu-Universität in Tokio. Er konnte in klinischen Doppelblindstudien nachweisen, dass ein Magnetfeld-Mangel-Syndrom existiert. Es wird durch die Magnetfeldabnahme einerseits und unseren Aufenthalt in vorwiegend geschlossenen Räumen verursacht. Die häufigsten Magnetfeld-Mangel-Syndrom-Symptome sind Schlaflosigkeit, Energiemangel, Erschöpfung, chronische Schmerzzustände, Nackensteifheit, Kopfschmerzen, Schwindel u.v.a.

Vegetative Störungen

Was den gestressten Menschen wie ein Schatten begleitet, sind vegetative-Störungen bzw. vegetative-Disbalancen. Sie sind eine der häufigsten Diagnosen von Ärzten, wenn die körperlichen Befunde negativ sind und trotzdem Symptome auftreten wie die Schlafstörung.

Schlafmangel

Zu einem überraschenden Ergebnis im Zusammenhang mit Schlafmangel kamen Schlafforscher an der amerikanischen Universität von Stanford. Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Personen, welche an starkem Schlafmangel leiden, im Alter ein höheres Risiko haben, an Diabetes, Fettleibigkeit und diversen Hirnschädigungen zu erkranken. Professor Dr. med. William Dement führt diesen Zusammenhang zwischen Schlafmangel und höherem Erkrankungsrisiko darauf zurück, dass das Gehirn nachts nicht genug Ruhe hat und dies am Tag kompensieren will. Wenn dieser Schlafmangel nicht beseitigt werden kann, kann das Gehirn auf Dauer geschädigt werden.

Di-Stress (Distress)

Di-Stress (Distress) wird durch sogenannte Stressfaktoren oder Stressoren verursacht. Zu den Di-Stress-Verursachern zählen Faktoren wie Lärm, Nachtarbeit oder falsche Beleuchtung und psychosoziale Stressoren wie eine berufliche Überlastung, Konflikte in Beziehungen oder am Arbeitsplatz und soziale Isolierung. Auch bei kritischen Lebensereignissen leidet der Mensch unter Di-Stress (Distress), wenn sich das Gewohnte plötzlich ändert, die Lebenssituation nicht mehr die gleiche ist und er sich an neue Situationen anpassen muss. Konkret verursachen z.B. der Verlust des Partners, des Arbeitsplatzes oder die Eingewöhnung in einer neuen Stad Di-Stress (Distress). Stresserhöhend wirken dabei bestimmte Faktoren wie beispielsweise die Wichtigkeit des Lebensbereiches, das plötzliche Auftreten und die Dauer der Di-Stress-Situation.

Stress

Die Ursache für die Schlafstörungen des modernen Menschen liegt neben der falschen Schlafunterlage, der technisierten Schlafumgebung (Elektrosmog) oder einer körperlichen Erkrankung (Atembeengung, Schmerzen, Jucken), vor allem auch in der psychisch-emotionalen Belastung wie dem Stress.

Schlafdauer

Man weiß noch nicht genau, welche Schlafdauer der Mensch eigentlich benötigt, im Speziellen wie verschieden die Schlafdauer je nach Alter, Veranlagung, Konstitution und Beanspruchung eigentlich ist. Fünf Stunden Schlafdauer können als Minimum angenommen werden. Im Erwachsenenalter gelten acht Stunden Schlafdauer als normal, doch unterscheiden sich die Schlafgewohnheiten von Mensch zu Mensch doch beträchtlich.

Stressoren und Schlafstörer

In der Wachphase ist der Mensch mit zahlreichen Stressoren und Schlafstörer konfrontiert, die allesamt schnelles Reagieren und Bewältigen erfordern. Die vielfältigsten und am häufigsten wechselnden Stressoren und Schlafstörer entstehen durch berufliche und soziale Situationen Schlafstörer, welche durch adäquates Verhalten gemeistert werden müssen.