Gründe für Schlafstörungen und der Sinn von Schlafstörungen


Die Tiefenpsychologie hat sich sehr ausführlich mit Schlafstörungen beschäftigt.
Sigmund Freud hat die These entwickelt, dass der Organismus zur "Spannungslosigkeit" tendiert; dieser Zustand wird allerdings durch Triebbedürfnisse und in weiterer Folge von Schlafstörungen gestört. Nach Freud ist der Schlaf am besten gewährleistet, wenn kein Triebbedürfnis mehr vorhanden ist.
In diesem Sinne können Schlafstörungen als Hinweis auf unerledigte Bedürfnisse gedeutet werden. Erst die Triebabfuhr würde das Einschlafen ermöglichen.
Gerade bei Schlafstörungen muss die Frage gestellt werden, was das für einen Sinn hat, was der Patient mit ihr erreicht. Wer Schlafstörungen hat, ist am nächsten Tag auf jeden Fall müde, das Bewusstsein ist getrübt. Damit kann er bestimmten Aufgaben und Herausforderungen des Lebens ausweichen, sich aus der Verantwortung schleichen. Ist jemand hingegen trotz der Schlafstörungen in der Lage, die Aufgaben zu lösen, kann er sich entsprechend loben lassen.
Es ist daher unter Umständen hilfreich, den positiven Schatten der Schlaflosigkeit bzw. der Schlafstörungen zu ergründen, sich diese Zusammenhänge bewusst zu machen und therapeutisch zu nutzen.
Schlagwörter:


