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Regeneration und Selbstheilung durch Schlaf

Verfasst von G. W. Amann-Jennson am 3. Juni 2009 - 15:09

Meistens schlafen wir weniger, als wir sollten - und auch weniger, als wir glauben. Dabei ist der Schlaf die wichtigste Säule für Gesundheit und Wohlbefinden (Prof. Dr. William C. Dement der Stanford University). Schlafmangel kann nicht nur Konzentrationsstörungen und Lernstörungen hervorrufen, auch die Gesundheit leidet darunter. Vor allem werden Heilungsprozesse im Körper verhindert oder verzögert.
Zu diesem Ergebnis kommt eine neue US-Studie (University of Chicago). Die Studie belegt, dass die Schlafdauer seit Jahrzehnten abnimmt, was zu erheblichen Gesundheitsproblemen führen kann. Vor allem geht es um die Schlafeffizienz, das heißt um jene Zeit während der Nacht, in der wir wirklich schlafen.
Im Durchschnitt verbrachten die Studienteilnehmer zwar 7,5 Stunden im Bett. Messungen mit einem am Arm angebrachten Bewegungsmelder (Aktigraph) zeigten jedoch, dass sie durchschnittlich nur 6,1 Stunden schliefen. Dies ist ein Hinweis auf Durchschlafstörungen.
Des Weiteren zeigen die Messergebnisse, dass die Übergangsphase vom Wachen zum Schlafen (Prädormitium) länger andauert, als wir denken. Damit wird das Problem der Einschlafstörungen dokumentiert.
Ein chronischer Mangel an Nachtruhe sowie Probleme mit dem Einschlafen und Durchschlafen können nicht nur zu Konzentrationsproblemen, Lernschwierigkeiten und verringerter Aufmerksamkeit führen, sondern auch schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Unter anderem wird das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Stoffwechselstörungen, Stresssymptome etc. erhöht.
Melatonin das Schlafhormon, Schutzhormon und Reparaturhormon
Die Epiphyse (Zirbeldrüse), welche das wichtige Schlafhormon, Schutzhormon und Reparaturhormon Melatonin produziert, steht im Mittelpunkt der körpereigenen Regeneration. Die Zirbeldrüse (Epiphyse) reagiert auf Licht und elektromagnetische Impulse und produziert nach dem Rhythmus der inneren Uhr (Tag und Nacht) das Hormon Melatonin.
Da das natürliche Erd-Magnetfeld von technischen Energiefeldern und magnetisierten Bau- und Einrichtungsmaterialien immer mehr überlagert wird, kommt es immer häufiger zu Fehlfunktionen. Das führt neben Schlafstörungen auch zu zahlreichen Befindlichkeitsstörungen und Gesundheitsstörungen sowie Regulationsblockaden und Therapie-Resistenzen.
Die Zirbeldrüse reagiert auf den Erd-Magnetismus und Lichtreize, die rein physikalisch ebenfalls elektromagnetische Wellen sind. Seit längerem ist durch wissenschaftliche Versuche nachgewiesen, dass elektromagnetische Strahlung (Elektrosmog) die wichtige Funktion der Zirbeldrüse negativ beeinflussen kann. Insbesondere Dauerbestrahlung am Schlafplatz führt schon bei geringer Intensität zu einer Einschränkung der Melatonin-Produktion. Dies hat weit reichende Auswirkungen, weil dadurch auch der Regelkreis zu Hypothalamus und Hypophyse gestört wird. Dadurch wird die Entstehung von Zivilisationskrankheiten mit ausgelöst oder begünstigt. Was die innere Uhr anbelangt, spielt die Zirbeldrüse mit eine zentrale Rolle, da sie für die Synchronisation der äußeren und inneren Zeitgeber verantwortlich ist.
Das Melatonin hat auch enorme anti-oxidative Wirkung, weswegen es unsere Zellen vor Schädigungen und Mutationen schützt. Die ausreichende Produktion von Melatonin ist daher ein wichtiger Zellschutz und damit auch Krebsschutz. Zudem findet über das Neurohormon Melatonin während dem Schlaf eine kontinuierliche Reparatur an Zellschäden (z.B. DNA-Strangbrüchen) statt. Es ist somit für die Aufrechterhaltung der Gesundheit aber auch für Heilungsvorgänge sehr wichtig, die Funktion der Zirbeldrüse sowohl zu schützen, als auch zu stärken.
Ungestörte Magnetfelder fördern Schlaf und Heilungsvorgänge
In Versuchen wurde nachgewiesen, dass die Zirbeldrüse am besten unter dem Einfluss ungestörter unipolarer Magnetfelder funktioniert. Wie der Wissenschaftler Dr. med. Robert O. Becker nachgewiesen hat, benötigen der Körper und die Zelle für Heilungsvorgänge speziell unipolare Südpol-Energie.
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