Die Tage werden kürzer, die Temperaturen kälter, Wolken und Nebel verdecken die Sonne. Es wird immer anstrengender, der Antriebslosigkeit zu trotzen und sich nicht einfach in den eigenen vier Wänden zurückzuziehen. Wer aber die Tipps des Schlafexperten Günther W. Amann-Jennson be-folgt, kann das Risiko für eine sogenannte Winterdepression wirksam senken.
Schuld daran, dass der Mensch im Winter oft über gedrückte Stimmung und latente Müdigkeit klagt, ist die Zirbeldrüse. Sie ist ein etwa fingernagelgrosses, sehr lichtempfindliches Organ in unserem Hirn. Wenn aufgrund der kürzeren Tageslichtperioden weniger Licht auf die Netzhaut fällt, produziert die Zirbeldrüse mehr Melatonin. Melatonin ist ein Hormon, das für unseren Schlafrhythmus verantwortlich ist, unseren Antrieb lähmt und einschläfernd wirkt. Zudem bewirkt der Lichtmangel, dass weniger vom sogenannten Glückshormon Serotonin ausgeschüttet wird.