Di-Stress (Distress)

Di-Stress (Distress) wird durch sogenannte Stressfaktoren oder Stressoren verursacht. Zu den Di-Stress-Verursachern zählen Faktoren wie Lärm, Nachtarbeit oder falsche Beleuchtung und psychosoziale Stressoren wie eine berufliche Überlastung, Konflikte in Beziehungen oder am Arbeitsplatz und soziale Isolierung. Auch bei kritischen Lebensereignissen leidet der Mensch unter Di-Stress (Distress), wenn sich das Gewohnte plötzlich ändert, die Lebenssituation nicht mehr die gleiche ist und er sich an neue Situationen anpassen muss. Konkret verursachen z.B. der Verlust des Partners, des Arbeitsplatzes oder die Eingewöhnung in einer neuen Stad Di-Stress (Distress). Stresserhöhend wirken dabei bestimmte Faktoren wie beispielsweise die Wichtigkeit des Lebensbereiches, das plötzliche Auftreten und die Dauer der Di-Stress-Situation.
 
"Stressrauchen, Stressessen, Stresstrinken und Medikamentenmissbrauch sind verbreitete Reaktionen von Di-Stress (Distress). Häufig tritt auch eine gesteigerte Aggressivität auf. Dadurch gerät die körperliche und seelische Harmonie soweit außer Kontrolle, dass daraus ernsthafte Gesundheitsstörungen auftreten. Dabei sind Schlafstörungen ein häufiger Wegbegleiter.
 
Di-Stress (Distress) und Angst wirken sehr ähnlich. Die Angst frisst den Schlaf auf. Sie wird aber oft hinter körperlichen Störungen im Sinne von psychosomatischen Beschwerden versteckt. So kann sich die Furcht vor einem Gerichtstermin, vor einem Examen oder vor ähnlichen Ereignissen am folgenden Tag in der Nacht als Weglauftraum mit Herzrasen und Schweißausbruch äußern. Der Albtraum wird meist als Druck auf der Brust oder auf dem Bauch erlebt. Es stellt sich in ärztlichen Gesprächen oftmals heraus, dass Patienten mit psychosomatischen Störungen über schlechtes Träumen klagen, wobei meist die Angst oder der Di-Stress (Distress) im Vordergrund steht.
 
 
 
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