Audio-Einführung
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Schlafstörungen in den Wechseljahren (Menopause)
Manche Veränderungen des Schlafes sind nicht geschlechtsspezifisch, sondern altersbedingt. So verkürzen sich beispielsweise im Laufe des Alters die Phasen des Tiefschlafes. Gleichzeitig nimmt die Schlaftiefe ab und die Tendenz zum nächtlichen Erwachen zu.
Bei Frauen können jedoch Schlafstörungen in den Wechseljahren (Menopause) auftreten. Die Veränderungen bei der Bildung von Geschlechtshormonen wirken sich dabei direkt auf den Schlaf aus und beeinflussen zudem andere wichtige Hormone, die mit dem Schlaf in Zusammenhang stehen. Die Abnahme von Östrogen bewirkt Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen. Viele Frauen wachen nachts erhitzt, schweißgebadet und mit rasendem Herzschlag sowie quälenden Angstgefühlen auf. Hitzewallungen dauern zwar nur einige Minuten an, treten aber bei manchen Frauen nachts so gehäuft auf, dass sich die Schlafstörungen in den Wechseljahren (Menopause) verstärken können. Dies kann zu Tagesmüdigkeit, Reizbarkeit und Depressionen führen.
Folgende Maßnahmen helfen bei Schlafstörungen in den Wechseljahren (Menopause):
- Regulieren Sie die Temperatur im Schlafzimmer. Benutzen sie Bettwäsche aus dünnem Stoff – am besten aus Baumwolle –, der sich angenehm auf der Haut trägt.
- Verzichten Sie auf koffeinhaltige Getränke, Zucker und Alkohol. Achten Sie bei der Ernährung auf Nahrungsmittel, die viel Vitamin E enthalten, oder nehmen sie entsprechende Vitaminpräparate zu sich.
- Wenn starke Hitzewallungen zu gravierendem Schlafmangel führen, kann eine Behandlung mit Östrogenpräparaten weiterhelfen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Hausarzt nach entsprechenden Behandlungsmethoden.
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