Schlafstörungen mit Tagesschläfrigkeit (Hypersomnien)
Typisch für Schlafstörungen mit Tagesschläfrigkeit (Hypersomnien) sind die Schwierigkeit, tagsüber wach zu bleiben, ungewolltes Einschlafen oder Einnicken am Tage, das Gefühl, trotz ausreichender Schlafdauer permanent schläfrig zu sein. Häufig, aber nicht immer, verbunden mit Schnarchen in der Nacht.
In der Schlafmedizin wird aus gutem Grund zwischen Schlafstörungen mit Tagesschläfrigkeit (Hypersomnien) und Schlafstörungen mit Tagesmüdigkeit unterschieden: Patienten mit Einschlafproblemen und Durchschlafproblemen klagen nämlich selbstverständlich darüber, daß sie tagsüber müde seien – können aber häufig dennoch auch am Tage nicht schlafen. Bei Schlafstörungen mit Tagesschläfrigkeit (Hypersomnien) haben die Betroffenen die tatsächliche Fähigkeit, am Tage einzuschlafen, bzw. die Unfähigkeit, tagsüber wach zu bleiben. Von Schlafstörungen mit Tagesschläfrigkeit (Hypersomnien) spricht man also, wenn der Patient an Schlafstörungen leidet und Probleme damit hat, sich dann tagsüber wach zu halten. Insbesondere in langweiligen, monotonen Situationen (z.B. beim Autofahren über längere Strecken oder beim Fernsehen) kann es dann zu einem ungewollten Einschlafen kommen.
Schlafstörungen mit Tagesschläfrigkeit (Hypersomnien) können unterschiedliche Ursachen haben. Die wichtigsten Krankheiten, die hierbei zugrunde liegen können, sind:
- Störungen der Atmung im Schlaf (insbesondere Schlafapnoe),
- Narkolepsie (anfallartig auftretender Schlafdrang) und
- periodische Bewegungen der Gliedmaßen.
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