Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen

Typisch für Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen ist das Problem, zur "normalen" Zeit schlafen zu können. Statt dessen gehen die Betroffenen wesentlich früher oder später zu Bett, haben dann aber in der Regel keine Schlafprobleme. In anderen Fällen von Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen ist überhaupt kein vorhersagbarer Schlaf-Wach-Rhythmus auszumachen. Häufig als vorübergehendes Problem nach Fernreisen (Jetlag). Bei diesen Schlafstörungen handelt es sich in erster Linie um Schlafprobleme, denen biologische Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen selbst oder eine Diskrepanz zwischen innerer Uhr und äußerer Zeit der Umwelt zugrunde liegt.
 
In den meisten Fällen können Betroffene von Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen zwar schlafen, aber nicht zu den „normalen“ Zeiten, die in unserer Gesellschaft für das Schlafen vorgesehen sind. So gelingt es z. B. extremen Nacht-Menschen häufig nicht, vor 24 Uhr einzuschlafen – sie haben dann entsprechend Probleme, zur „normalen Zeit“ aufzustehen. Extreme Morgenmenschen haben umgekehrt das Problem, dass sie häufig schon sehr früh am Abend – z. B. um 20 oder 21 Uhr – so müde sind, daß sie dann zu Bett gehen und einschlafen können, sie werden aber entsprechend früh – z. B. um 4 Uhr – wach und finden keinen Schlaf mehr.
 
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