Schlafstörungen (Magazin Leben Heute)
Schlaf – Kraft tanken für den nächsten Tag. Jeder dritte Deutsche leidet unter Schlafstörungen. Das muss nicht sein! Oft reicht schon die Änderung kleiner Gewohnheiten für eine erholsame Nacht.
Müde am Frühstückstisch – für Menschen, die schlecht schlafen, die Regel. Der Schlafpsychologe Günther W. Amann-Jennson sagt sogar: „Wir leben in einer übermüdeten Gesellschaft.“ Häufigste Gründe: Hektik, Leistungsdruck und Angst um den Arbeitsplatz. Immer mehr Menschen kommen seiner Erfahrung nach durch ihren Beruf aus dem seelischen Gleichgewicht und können nicht mehr schlafen. Oft sind aber auch falsche Verhaltensweisen schuld. Wer spätabends noch viel isst, schwarzen Tee oder Kaffee trinkt, kann an Einschlafstörungen leiden.
Schlaflosigkeit und Schlafstörungen machen krank
Nur ein Drittel der Menschen mit Schlafstörungen geht überhaupt zum Arzt. Dabei kann das Problem schnell chronisch werden, weil sich der Organismus tagsüber nicht richtig regenieren kann. Konzentrationsstörungen und Gedächtnisstörungen, hoher Blutdruck, Nervosität, depressive Verstimmungen, Magen-Darm-Störungen und eine hohe Anfälligkeit für Erkältungen gehören zu den Folgen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) misst Schlafstörungen sogar die gleiche Bedeutung zu wie Herzkrankheiten, Diabetes oder Lungenkrebs. Daher hat die WHO den Schlaf neben Ernährung und Bewegung als dritte Gesundheitssäule in ihren Kodex aufgenommen.
Wissenschaftliche Analyse des Schlafes (Schlafanalyse)
Beim Erwachsenen gliedert sich der Schlaf in drei Phasen: den Leicht-, den Tief- und den Traumschlaf. Ob ein Mensch diese Phasen in gesunder Reihenfolge durchläuft, lässt sich im Schlaflabor einer Klinik durch eine Schlafanalyse prüfen. Daneben gibt es das mobile Schlaflabor „Quisi“. Die Bedienung ist einfach. Man klebt sich einen mit „Quisi“ verbundenen Elektrodenstreifen auf die Stirn. So geht man zu Bett. Das Gerät erstellt ein genaues Schlafprofil, das danach von Fachleuten am Computer ausgewertet wird. Viele Praxen wenden die mobile Schlafstadien-Analyse bereits an, jedoch wird sie von den gesetzlichen Kassen leider nicht bezahlt.
Das kann man tun gegen Schlafstörungen tun
In der Tiefschlafphase erzeugt das Gehirn sogenannte Delta-Wellen. Sie werden nur bei tiefster Entspannung erreicht und sind für den Körper von größter Bedeutung. Die Audio-Therapie „Somnia 1“ erzeugt diese Frequenzen. Wird die CD in der Nacht abgespielt, empfängt das Gehirn diese nicht hörbaren Wellen. Die Einschlafdauer soll dadurch verkürzt, die Tiefschlafphase verlängert und intensiviert werden.
Weg mit Faktoren für Schlafstörungen
Schlafen Sie auch nicht gut? „Die Ursache ist möglicherweise Elektrosmog“, weiß der Schlafpsychologe und Autor Günther W. Amann-Jennson (55). Er gründete und leitet das Institut für Schlafforschung und Bioenergetik in Frastanz (Österreich). Fernseher, Quarz-Armbanduhren und Handys etwa erzeugen elektromagnetische Felder. Untersuchungen zeigen, dass diese die Produktion des Schlafhormons hemmen können. „Weg mit den Faktoren für Schlafstörungen aus Bettnähe!“, rät Amann-Jennson. Ebenfalls wichtig für die Nachtruhe: ein gesunde Schlafsystem. Sein Unternehmen SAMINA bietet spezielle doppelseitige Lamellenroste, orthopädische Matratzen, Schlafunterlagen, bio-aktive Decken und Kissen aus reiner Schafschurwolle an, die auf bioenergetische und ganzheitliche Weise entwickelt wurden.
Besser leben mit der Kraft des Schlafes
Viele Menschen empfinden Schlaf als Zeitverschwendung. Dabei ist der Schlaf eine der elementarsten Lebensfunktionen und immens wichtig, um Kraft für den folgenden Tag zu tanken. In der Ruhepause werden vor allem das Nerven-, Hormon- und Immunsystem ausbalanciert und für die nächste Aktivphase gestärkt. Wie das geht und was man dafür tun kann, erklärt Günther W. Amann-Jennson in seinen Büchern: „Schlaf dich gesund!“ (Oesch Verlag, 14,80 Euro) und „Schlaf dich jung, fit und erfolgreich!“ (108 United, 14,80 Euro), das in diesen Tagen erscheint.
Die 10 besten Schlaf-Rezepte
► Abschalten nach einen hektischen Tag, etwa mit autogenem Training (Kurse: Volkshochschulen).
► Oma hatte recht: Warme Milch mit Honig macht müde!
► Rituale beruhigen: Vor dem Einschlafen immer dieselben Dinge tun, etwa lesen oder beten.
► Jeden Tag zur selben Zeit schlafen gehen und wieder aufstehen.
► Dunkel schlafen, eventuell eine Schlafbrille aufsetzen.
► Ohrstöpsel einsetzen, wenn Lärm stört.
► Ist’s in Ihrem Bett gemütlich? Lattenrost und Matratze müssen sich der Wirbelsäule anpassen (wie beim SAMINA Schlafsystem).
► Ein Kissen wählen, auf dem der Kopf entspannt liegt und das Schulter- und Nackenpartie optimal stützt (wie beim SAMINA Schlafsystem).
► Mit Schafschurwoll-Decken für trocken-warmes Bettklima sorgen (wie beim SAMINA Schlafsystem).
► Sie müssen nachts raus? Rotes Licht anmachen! Im Gegensatz zum normalen „blauen“ Licht blockiert es die Produktion des Schlafhormons Melatonin nicht.


