Der Schlaf als Spiegel unseres Wachseins (Schlafmagazin)

presse::2003 03 01 schlaf spiegel unseres wachseins schlafmagazinIn vielen wissenschaftlichen Bereichen haben wir zur Jahrtausendwende Paradigmenwechsel erlebt. Den größten Einfluss dabei hat die Quantenphysik genommen, indem sie uns in ihren Modellen die immerwährende Vernetzung aller lebenden Systeme präsentiert. Dadurch kommt es wieder zu einer Zusammenführung der untrennbar miteinander verbundenen und agierenden Körper-Geist-Seele-Komponenten. Körper, Seele, Geist voneinander trennen zu wollen, käme dem Versuch gleich, mit einem Messer das Salz aus dem Meerwasser herauszuschneiden. Das neue wissenschaftliche Grundlagen-Denken besagt also "Alles ist mit allem verbunden und alles hat auf alles einen Einfluss". Unter dem genannten Aspekt muss die Schlafforschung dringend auf die Wachforschung ausgedehnt werden.

Der Schlaf hat in den letzten zwei Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen, und zwar auf allen Ebenen. Einen wesentlichen Beitrag dazu hat der Pionier der modernen Schlafforschung, Prof. Dr. William C. Dement von der Stanford University, geleistet, indem er nach 40 Jahren Schlafforschung konstatierte: „Ich habe keinen Faktor gefunden, der auf unsere Gesundheit und unser Wohlergehen einen größeren Einfluss nimmt, als der Schlaf.“

Leider ist der Schlaf des Zivilisationsmenschen teilweise massiv gestört - Schlafstörungen sind die Folge daraus. Gestörter Schlaf zählt bzw. Schlafstörungen zählen zu den wichtigsten Ursachen der modernen Zivilisationskrankheiten. Dies scheinen auch die interdisziplinären Forschungen an der Medizinischen Universität Lübeck eindrücklich zu bestätigen, wo man mehr und mehr zu dem Schluss kommt, dass Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Stoffwechselstörungen und Störungen des Immunsystems viel mehr mit unserem Schlaf zu tun haben, als man bisher angenommen hat.

Das bioenergetische Schlafkonzept von Günther W. Amann-Jennson

Die Natur gibt den Tag-Nacht-Rhythmus und daraus resultierend den Wach-Schlaf-Rhythmus vor. Der Tagesaktivität folgt die Nachtruhe. Dieser Rhythmus wird durch die moderne Lebensweise massiv gestört. Zukunftsforscher prognostizieren, dass das Schlafdefizit und die Schlafstörungen noch mehr zunehmen werden. Somit wird die Qualität des Schlafs immer bedeutsamer. Diese Sichtweise macht es notwendig, die Schlafqualität zu optimieren. Zu diesem Zweck hat Günther W. Amann-Jennson bereits vor über 15 Jahren den Begriff „bioenergetisches Schlafen“ geprägt, der die höchste Form der körperlichen und seelischen Regeneration durch Schlaf beschreibt. Dabei werden alle Maßnahmen getroffen, um sämtliche bioenergetischen Systeme im Wechselspiel zwischen Körper-Geist-Seele im Schlaf auszugleichen und mit neuer Energie aufzuladen.

Elementare Voraussetzungen, um rasch einschlafen (Einschlafstörungen), gut durchschlafen (Durchschlafstörungen) und auch eine verkürzte Schlafdauer ausgleichen zu können, sind:

1. körperlich-seelisch-geistige Bereitschaft zum Schlafen

2. Vermeidung von Außenreizen wie Elektrosmog, Lärm, Licht, Wohngiften, schlechtem Raumklima etc.

3. Benutzung einer naturkonformen, anatomischen, orthopädischen, klimatischen und körpergerechten Schlafunterlage bzw. von naturkonformen, orthopädischen Matratzen.

Bekanntlich resultieren Schlafstörungen aus einer Summe von inneren und äußeren Einflussfaktoren. Mögliche Therapieansätze sind daher sehr vielfältig. Insbesondere die anatomisch-orthopädische richtige Schlafunterlage (orthopädische Matratze) und die Optimierung des Schlafumfeldes müssen vermehrt Berücksichtigung finden, da die schlafhemmenden und schlafstörenden äußeren Einflüsse massiv zugenommen haben. Insbesondere der Elektrosmog entwickelt sich neben Lärm immer mehr zum potentiellen Faktor für Schlafstörungen, da dadurch u.a. auch die Produktion des vor allem für den Einschlafvorgang wichtigen Hormons Melatonin gehemmt oder gestoppt wird.

Dazu haben sich aus Erfahrungsberichten folgende Maßnahmen während der Schlafphase als zielführend erwiesen:

► den Körper vor technisch-physikalischen Energiefeldern (Elektrosmog) schützen

► dem Körper biologisch relevante Magnetfelder (Bio-Magnete) zuführen.

Auf den Forschungen von Günther W. Amann-Jennson basierend, wurde mit interdisziplinären Spezialisten eine spezielle Körperunterlage bzw. Schlafunterlage entwickelt, die man auf die Matratze legt. Bisherige praktische Erfahrungen, Messungen und Ableitungen zeigen tendenziell ein hohes Schlafoptimierungspotenzial sowohl in der Latenzphase als auch in der Tiefschlafphase. Auch die REM-Phasen sind bei den Versuchspersonen ausgeprägter. Die benötigte Schlafdauer nimmt bis zu 14 % ab. Die subjektive Schlafbeurteilung verbesserte sich signifikant.

Besonders beeindruckend sind die Ergebnisse, wenn auch externe Einflüsse wie Elektrosmog am Schlafplatz vorhanden sind. Noch 2003 ist eine größer angelegte Beobachtungsstudie inklusive Schlaflabor-Messungen hierzu geplant.

Der Tagesablauf entscheidet über den Verlauf des Schlafes

Das Tagesspektrum in eine Analyse und qualitative Bewertung des Schlafs einzubeziehen, ist ein hoher, aber unumgänglicher Anspruch einer ganzheitlich orientierten Schlafmedizin. Denn die häufigste Ursache von Schlafstörungen ist nach wie vor psychisch-sozialer Stress mit all seinen enormen Auswirkungen (Angst, Sorge, Ärger, Wut, Aggression etc.). Gleichzeitig ist die Erkenntnis wichtig, dass qualitativ hochwertiger Schlaf immer einen wichtigen Verursacher und Begleiter hat: nämlich körperlich-geistig-seelische Harmonie.

So sollte man bei dem erforderlichen Schlaf-Management nach dem „Mangel-Syndrom“ vorgehen und jene Gesundheitsbereiche und Lebensbereiche optimieren, welche bei Therapiebegin den größten Einfluss auf den Schlaf und seine Qualität hatten.

Der Mensch ist ein System von Systemen (z.B. Nervensystem, Hormonsystem und Immunsystem) und in dauernder Wechselwirkung mit vielen anderen Systemen (Natur, Umwelt, Gesellschaft etc.) Alles ist mit allem verbunden, und deshalb hat alles auf alles einen Einfluss. Das Zusammenspiel zwischen Körper, Seele und Geist prägt den Menschen – seine Gedanken, sein Handeln, seine Gesundheit, seine Vitalität, seine Lebensfreude, seine Erfolge und sein ganzes Leben. Am Anfang steht der Geist, Erst durch unser Denken, unseren Verstand und unser Bewusstsein können wir Therapien und Heilmittel für unsere Gesundheit nutzen. Ganzheitliche Gesundheit und bioenergetischer Schlaf können letztlich als nur von Innen und durch uns selbst kommen.

Körper – Geist – Seele

Was ist für Gesundheit und Schlaf wichtiger – ein gesunder Körper oder ein gesunder Geist?

Bioenergetischer Schlaf braucht beides. So gesehen ist Gesundheit und im Besonderen die Schlafgesundheit von vielen Einflussfaktoren abhängig. Beide resultieren aus dem fein ausbalancierten Zusammenwirken verschiedener Systeme.

Dabei spielt unser Bewusstsein eine entscheide Rolle. Abgesehen von der genetischen Ausgangssituation liegt die mögliche Eigenverantwortlichkeit bei über 90%. Wir haben es also größtenteils selbst in der Hand, die biologische Funktions- und Wirkungsweise der Körper-Geist-Seele-Einheit zur Erhaltung der natürlichen Gesundheit zu erhalten oder zu aktivieren und qualitativ gut zu schlafen. Nur wer positiv denkt und handelt, bekommt von der Schöpfung die Chance, die eigene Gesundheit zu optimieren und damit eine Kette von wünschenswerten Reaktionen auszulösen. Daraus resultieren Lebensfreude und heitere Zuversicht als zwei wichtige Begleiter durch unser Leben. Der Lohn ist qualitativ und biologisch hochwertiger Schlaf.